Seehunde und Robben
Einige Seehundarten räkeln sich an den Küsten. Sie sind jagdbar und sollen nicht überhand nehmen, weil sie sich ausschließlich von Fisch, einem wertvollen Rohstoff, ernähren. Man findet sie häufig an Flußmündungen, wenn die Lachse steigen, wie z.B. am See Hóp (Halbinsel Vatnsnes) oder auf dem Schwemmland im Norden (Héraðssandur), aber auch an der Südküste, wo sie gerne wie Sonnenurlauber am Mittelmeer am Strand liegen. Dabei handelt es sich vorzugsweise um den Gemeinen Seehund (Phoca vitulina). Bei Akureyri kann man gelegentlich die Klappmütze sehen (Cystophora cristata), aber auch die Eismeer-Ringelrobbe (Pusa hispida). Häufiger trifft man die Kegelrobbe an (Halichoerus grypus).


