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Islandpferde

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ISLANDPFERDE - Einfach phantastisch !

Berichte und Reiseberichte

Einmal durch Island reiten - Mein Traum wird wahr!
von Angela M. Wydra

"Þingeyrar" gilt seit je als einer der reichsten Höfe Islands. Hier, ehemals eine Thingstätte, wurde im Jahre 1133 das erste isländische Kloster gegründet, das aber der Reformation im Jahre 1555 zum Opfer fiel. Auf einem Hügel nahe des Hofes befindet sich eine der ältesten Steinkirchen des Landes, die zwischen 1865 und 1877 gebaut wurde. Am nächsten Tag machen wie einen Ausflug auf die Halbinsel "Vatnsnes". Die Pferde holen wir erst später ab. Wir fahren zu dem berühmten Basaltklotz "Hvítserkur", der auch das weiße Nachthemd genannt wird. Weiter an der nördlichsten Spitze der Halbinsel kommen wir zu der kleinen Bucht "Hindisvík", in der sich der verlassene Hof des berühmten Gestütes "Hindisvík" befindet. Bei Pferden aus dieser Zucht legt man besonderen Wert auf Mut, Ausdauer, Intelligenz und Härte. Die Zucht besteht heute noch, allerdings im "Mosfellsbær", wo ein neues Pferde-Zentrum aufgebaut wurde.

Unser Weg führt uns in das Tal "Vatnsdalur", was im Osten von dem 1018m hohen "Vatnsdalsfjall" begrenzt wird. Weiter im Süden des Tales überwinden wir eine Fläche von Geröllhügeln (Vatnsdalshólar), die vor Tausenden von Jahren aus dem Berg gebrochen sind.

In der Nähe von "Snæringsstaðir" bleiben wir mit den Pferden über Nacht. Hier sollten Mensch und Pferd sich ausruhen und sich auf den am nächsten Tag vorstehenden Ritt ins Hochland vorbereiten. Bevor wie aufbrechen, werden die Packpferde zuerst beladen. Ins Hochland werden nur die nötigsten Dinge mitgenommen, da dieses unwegsame Gelände wirklich nur hoch zu Roß oder zu Fuß zu durchqueren ist.

Bis der Aufstieg ins Hochland beginnt müssen wir ein gutes Stück reiten aber dann fängt das Abenteuer wirklich an. Wir beginnen den Aufstieg und streckenweise steigen wir ab und führen unsere Pferde. Die Landschaft wird immer trostloser, die Pferde suchen sich ihren Weg durch Wasserlöcher, zwischen Steinen und Erdbulten hindurch. Nach einigen Stunden erreichen wir die "Haugkvíslarskáli", wo eine Wellblech Halle für die Pferde und eine kleine Hütte für uns Reiter stehen. Hier verbringen wir die Nacht. Der nächste Tag führt uns weiter durch die karge Landschaft. Wir reiten entlang des Flusses "Fitjá", an dessen Ufern teilweise noch Schnee liegt. Nachdem wir einen Umweg entlang eines Zaunes machen mußten, um das nächste Tor zu erreichen, beginnt der Abstieg. Ab hier ist der Weg schwierig. Der Boden ist so moorig, das wir wieder absitzen und neben unseren Pferden durch den Sumpf waten müssen. Gegen Abend erreichen wir dann den verlassenen Hof "Dalbotn", und haben endlich wieder festen Boden unter den Füßen und Hufen. Hier lassen wir die Pferde über Nacht auf der Weide weilen.

Am Morgen beginnt der letzte Teil unserer Reise. Wir reiten vom Hof "Dalbotn" zum Hof "Brekkulækur", wo alles begann. Jetzt heißt es Abschied nehmen, von den Pferden und unseren Begleitern, die uns auf diese wunderbare Art und Weise einen Teil Islands gezeigt haben.

Es war ein wunderbares Erlebnis, von dem ich noch lange zehren werde.

Mein Traum wurde wahr: Einmal durch Island reiten!

Angela M. Wydra

Copyright © 1997-2001 by Angela M. Wydra

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Island vom Pferderücken aus erleben ist etwas ganz besonderes.

Häufig ist man bei Reittouren 5-8 Stunden im Sattel unterwegs.

Um dem "Wundsitzen" vorzubeugen sollte man die Zwiebelschichtmethode wählen... mehrere Hosen übereinander tragen!

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