ISLANDPFERDE
- Einfach phantastisch
!
Tiermedizin
Erste Hilfe bei
Notfällen
Rufen
Sie bei Erkrankungen Ihres Tieres
immer einen
Tierarzt!
Erste Hilfe
wenn das Pferd
kollabiert
Tierarzt
verständigen
beim liegenden Pferd kann der
Reiter folgendes versuchen:
Trense runter
Kopf/Nackenhaltung
Zunge herausziehen
f ür Ruhe sorgen
Beine kühlen
Ursachen
für das Kollabieren
können sein:
äußere und innere
Blutungen und der damit
verbundene Hypovolämische
Schock, allergische Reaktionen /
anaphylaktischer Schock, massive
meist bakterielle Infektionen und
damit verbundenem
Endotoxinschock, Erschöpfung
und Herzversagen.
Erste Hilfe beim
Kreuzverschlag
Tierarzt
verständigen
Sofortige Unterbrechung der
Bewegung
Pferd warm eindecken
Massage der betroffenen
Muskulatur - soweit dies dem
Pferd keine Schmerzen
verursacht
Beim
Kreuzverschlag handelt es sich um
eine paralytische (lähmende)
Myoglobinämie, also eine
Unterdurchblutung der Muskulatur.
Als Ursache hierfür wird
angenommen, daß es durch
Ermüdung oder zu starker
Belastung zu einer
Mangeldurchblutung und einer
damit verbundenen Hypoxie
(Sauerstoffmangel) in der
Muskulatur kommt. Das
gespeicherte Glycogen wird dabei
zu Milchsäure umgewandelt
(ähnlich wie beim
Muskelkater), diese führt
zur Schädigung der
Muskelfasern mit Zerfall des
Muskeleiweiß und
Aussschwemmung von Myoglobin.
Betroffen ist vor allem die
Lenden- und
Kruppenmuskulatur.
Was tun bei akuter
Hufrehe
Tierarzt
verständigen, es gibt keine
spezifische Behandlung
Abstellen der Ursache - z.B.
Kraftfutter absetzen bei der
Futterrehe
Pferd in kaltes Wasser stellen
oder Aufgussverbände
anlegen
Box mit weichem Einstreu
füllen
Abnehmen der Hufeisen, Hufpflege
anschließen
Leichte Bewegungen auf weicher
Unterlage
Die Hufrehe
ist eine Allgemeinerkrankung, die
sich vor allem im Hufbereich
auswirkt. Man unterscheidet je
nach Ursache
die
Futterrehe
(chemisch/toxisch),
die
Geburtsrehe
(chemisch/toxisch),
die
Belastungsrehe
(traumatisch)
und die
metaplastische
Rehe
(nach schweren
Infektionskrankheiten).
Bei einem
akuten Anfall will sich das Pferd
nicht bewegen, es schiebt die
Hinterbeine unter den Leib und
streckt den Kopf vor. Es versucht
hierbei die Vorderhufe zu
entlasten. Manchmal legen sich
Pferde auf die Seite und stehen
nur mit Mühe wieder auf. Der
Puls ist erhöht, die
Hufkrone sehr warm. Bei
chronischem Verlauf ohne
Behandlung, besteht die Gefahr,
daß sich das Hufbein senkt,
Infektionen auftreten und sich
sogar Pneumonien
entwickeln.
Was tun bei Kontusionen und
Distorsionen
Tierarzt
verständigen wenn starke
Schmerzen bestehen
Pferd ruhigstellen
Kühlende Umschläge am
betroffenen Bein anlegen
Nach 1 Woche Ruhe, wieder mit
leichten Bewegungen anfangen
Erste Hilfe
bei Tendinitis
Tierarzt
verständigen
Sofortige Stallruhe
Gepolsterter Verband anlegen
Kühlende und essigsaure
Tonerde/Umschläge
anlegen
Was tun bei
Schlundverstopfung
Tierarzt
verständigen
Zur Mundhöhle gerichtete
Massage
Alle weiteren
Behandlungen muß der Arzt
verrichten, er wird
krampflösende Mittel
spritzen und versuchen ohne
operativen Eingriff den
verschluckten Partikel
herauszuholen.
Was tun bei einer
Kolik
Sofort den
Tierarzt verständigen
Pferd Wärmen
Der Tierarzt wird
krampflösende Medikamente
verabreichen und die Peristaltik
des Darms anregen.
Man
unterscheidet
Krampfkolik
Symptome sind neben den
Krampfanfällen eine
vermehrte Peristaltik, vermehrter
Kotabsatz, Flatulenz und
Diarrhöe. Später folgen
tonische Dauerkrämpfe,
fehlende Peristaltik und
Kotabsatz.
Magenüberladung
hier
besteht die Gefahr der
Magenruptur
Dünndarmobstipation
Ursache
ist ein lokaler Darmspasmus, mit
verminderter Peristaltik,
gefüllten Darmschlingen und
Reflux / Rückfluß des
Kots im Darm-
Blinddarm-/Dickdarmobstipation
vor
allem durch überfressen mit
Stroh und starker
Verwurmung
Milz
/ Nierenbrand -
Kolik
hierbei legen sich die
Dünndarmschlingen um Milz
und Nieren
Meteorismus
entsteht
meistens durch gärendes
Futter oder seltener durch
Darmentzündungen,
Darmnekrose oder
Ileuslähmungen.
.
Bitte
beachten Sie, daß
diese Seiten von
medizinisch
interessiertem
Pferdefreunden
geschrieben worden sind
und nicht von einem
Tiermediziner.
Rufen
Sie bei Erkrankungen
Ihres Tieres immer einen
Tierarzt!
Diese Seiten
sollen Ihnen nur
helfen
die Aussagen des Arztes
besser zu verstehen und
sollen keinesfalls zur
Selbstdiagnose und
-therapie genutzt
werden
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