ISLANDPFERDE
- Einfach phantastisch
!
Tiermedizin
Weibl. Gynäkologie und
Geburtsverlauf
Pferde erreichen die
Geschlechtsreife Zwischen 15-18
Monate bei Stuten und 12-24
Monaten bei Hengsten. Zyklusdauer
ist 21 Tage, dabei teilt man den
Zyklus ein in 7 Tage
Proöstrus und der
Östrogenphase,
anschließend Östrus
und Metöstrus mit
Lutealphase, die ca. 14 Tage
dauert. Der Zyklus endet mit dem
Diöstrus. Die
Trächtigkeitsdauer
beträgt 336 Tage, also ca.
11 Monate, im Allgemeinen wird
ein Fohlen geboren. Die ideale
Paarungszeit liegt zwischen
Februar und August.Wie bei allen
Tieren kann in den Sexualzyklus
des Pferdes medikamentös
eingewirkt werden - Verschieben
der Rosse, künstliche
Befruchtung u.a., wir
möchten dies jedoch hier
nicht ausführen.
Der
Verlauf einer Geburt
Die Geburt wird
normalerweise in 3 Phasen
aufgeteilt.
Die
Eröffnungsphase:
die Stute ist unruhig /
schweifschlagen,
Schweissausbrüche,
gespreizte Hinterbeine Dauer ca.
2-4 Stunden. Das Fetus dreht sich
beim Einsetzen der Wehen in die
Bauchlage.
Die
Austreibungsphase:
sie dauert zwischen 4-70 min und
ist rassespezifisch. In dieser
Phase platzt die Fruchtblase ca.
4-10 l bräunliche
Flüssigkeit geht ab. Die
Stute legt sich auf die Seite,
hat starke Wehen, die innere
Fruchtblase platzt, es gehen
wiederum 3-7 l
gelblich-schleimige
Flüssigkeit ab. Kopf,
Schulter und Bauch des Fohlens
treten aus der Vulva hervor, nach
einer Pause folgen Lenden,
Hinterbeine und Schwanz.
Die
Nachgeburtsphase:
dauert zwischen einer halben - 3
Stunden. Die Nabelschnur
reißt, die Nachgeburt geht
ab. Blutungen stoppen.
Das Fohlen zeigt im Normalfall
ca. 30 min nach der Geburt einen
Saugreflex, nach 1-2 Stunden
versucht es aufzustehen.
Mütterliche Antikörper
werden über die Muttermilch
aufgenommen und bieten in den
ersten Wochen einen Schutz gegen
Infektionskrankheiten.
.
Bitte
beachten Sie, daß
diese Seiten von
medizinisch
interessiertem
Pferdefreunden
geschrieben worden sind
und nicht von einem
Tiermediziner.
Rufen
Sie bei Erkrankungen
Ihres Tieres immer einen
Tierarzt!
Diese Seiten
sollen Ihnen nur
helfen
die Aussagen des Arztes
besser zu verstehen und
sollen keinesfalls zur
Selbstdiagnose und
-therapie genutzt
werden
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