Geologie Islands
1.4
Morphologie des isländischen
Vulkanismus
Durch seine Lage auf dem
mittelatlantischen Rücken
gelten besondere Bedingungen
für den isländischen
Vulkanismus. Etwa 30
Vulkansysteme, die jeweils aus
einem Zentralvulkan oder einem
Spaltensystem bestehen, gibt es
in Islands vulkanisch aktiven
Zonen. Bis zu 100 km lang und 10
km breit sind sie. Z.B. ist die
eigentliche Heklaspalte etwa 40
km lang und 5-7 km breit. Auf ihr
hat sich der
rückenförmige, 1500 m
hohe Vulkan durch viele
Eruptionen gebildet.
Die Vulkansysteme lassen sich
nach verschiedenen Merkmalen
unterscheiden. Die Dauer und die
Häufigkeit von Eruptionen
(monogene Vulkane sind nur
einmal aktiv, polygene Vulkane
bauen sich durch wiederholte
Eruptionen auf), der Eruptionstyp
(effusive Eruptionen
fördern ausschließlich
Lava, explosive Eruptionen
fördern Thephra,
das sind Lockerstoffe wie Asche
und Bimsstein) und die Form des
Eruptionskanals (rund oder
spaltförmig) sind die
Merkmale, die auch den Bautyp
eines Vulkans bestimmen.
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Eruptionsprodukte
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Form des
Eruptionskanals
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Rund
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Spalte
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Lava
(Effusive
Eruptionen)
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Schildvulkan
Lavaringwall
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Spalten
Kraterreihen
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Lava und Thephra
(gemischte
Eruptionen)
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Schlackenkegel
Stratovulkan
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Schlackenkegel
Vulkanrücken
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Thephra
(Explosiveruptionen)
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Aschenkrater
Maar
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Aschenkraterreihe
Maarreihe/
Maarspalte
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Diese Einteilung gilt für
überirdische Vulkane. Anders
verhalten sich subglaziale und
submarine Vulkane, sowie Vulkane
mit Staukuppen.
Subglaziale Eruptionen bilden
Tafelberge und
Palagonitrücken. Sie
schmelzen das Gletschereis von
unten ab, was zu Einsenkungen des
Gletschers und Gletscherspalten
führt. Schmilzt der Vulkan
viel Eis, kann der Gletscher
durch den Wasserdruck angehoben
werden, bis das das Wasser
abfließt und ein
Gletscherlauf stattfindet.
Palagonitrücken entstehen,
wenn die Eruption nicht aus dem
Wasser herauskommt, sonst
Tafelberge.
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