Geologie Islands
2 Geologische Entwicklung
Islands
2.1 Tertiär
2.1.1
Riftzonen
Die Basaltlaven Islands
weisen, mit lokalen Abweichungen,
eine Neigung gegen die aktive
Riftzone auf. Neuere
Untersuchungen der
Gesteinsneigungen haben ergeben,
daß sich die Riftzonen auf
Island mehrmals verlagert
haben.
Ursprünglich hat es eine
Zone gegeben, deren Ränder
nach Nordwesten und Südosten
drifteten. Ihre Lage wird entlang
der Snæfellsnes-Halbinsel
angegeben.
Vor etwa 6-7 Mio. Jahren
versprang der südliche Teil
der Riftzone nach Osten und
bildete die
Reykjanes-Langjökull-Riftzone.
Vermutlich waren eine Zeit lang
beide Zonen aktiv, bis die
ältere mit Ausnahme des
Vulkans Snæfellsnes ihre
Tätigkeit einstellte.
Im Quartär versprang der
nördliche Teil der Riftzone
für recht kurze Zeit nach
Westen, bevor er seine heutige
Lage zwischen Vatnajökull
und der Bucht Skjálfandi
in Nord-Island einnahm.
Zuletzt bildete sich die
heutige südöstliche
Riftzone vom Vatnajökull bis
zu den Westmännerinseln.
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