Geologie Islands
2 Geologische Entwicklung
Islands
2.1 Tertiär
2.1.2
Vulkanische Aktivität
Im Tertiär sind
hauptsächlich (80%)
Basaltlaven gefördert
worden.
Die Vulkantätigkeit hat
sich ähnlich wie heute
abgespielt, d.h. es gab
Spalteneruptionen, Schild- und
Stratovulkane. Die Krater aus
dieser Zeit sind aufgrund von
Erosion nicht mehr sichtbar. Die
Zufuhrkanäle von Spalten
kann man recht gut als
Berggänge erkennen. Selten
ist der Übergang vom
senkrechten Gang zur horizontalen
Lava zu finden. Jeder Gang
entspricht einem Lavastrom.
Einige sind offenbar
unterirdische
Abflußkanäle für
Magma gewesen, wie auch heute
noch ohne eine oberirdische
Eruption Magmabewegungen
vorkommen.
Die Gesamtmächtigkeit der
tertiären Basalte wird mit
10.000 m angegeben. Da die Laven
aber nicht durchgehend, sondern
wie Dachziegel versetzt
angeordnet sind, ergibt sich z.B.
Reyðarfjörður eine
Mächtigkeit von 2.000 m.
Ähnlich wie heute
förderten Spalten, die zu
Vulkansystemen gehörten,
Schild- und Stratovulkane die
Lava. Zu finden sind in Island
nur noch die von der aktiven
Riftzone etwas entfernten
Vulkane, da die auf ihr liegenden
i.d.R. in ihr versenkt worden
sind. Die einzelnen
Lavaströme weisen eine
große Ausbreitung auf. Man
kennt heute etwa 50 tertiäre
Zentralvulkane, deren Eruptionen
aus Hauptkratern oder kurzen
Spalten erfolgten. Neben Basalten
wurden auch andere Gesteine wie
Andesite, Rhyolite,
intermediäre Gesteine und
Lockerstoffe gefördert.
Phasen von explosiver
Eruptionstätigkeit hatten
fast alle Zentralvulkane, in
denen Aschen und andere
Lockerstoffe gefördert
wurden. Die größte
Eruption stammt aus dem Vulkan
Breiðdalur und hat in einer
Ausdehnung von 460 km2
bei einer mittleren Schichtdicke
von 15 m ca. 4 km3
Ignimbrit hervorgebracht.
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