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Natur Island

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Islands Natur, Flora und Fauna

Vögel

Einheimische Vögel

Das isländische Hochland und der Rand der Besiedlung bieten anderen Vogelarten Lebensraum, u.a. dem Alpenschneehuhn (Lagopus mutus), das je nach Jahreszeit weißes oder braunes Gefieder trägt - eine perfekte Camouflage, die aber zur Übergangszeit, d.h. nach der Schneeschmelze, wenn das dunkle Federkleid noch nicht nachgewachsen ist, höchst verräterisch sein kann. Das Schneehuhn ist ein Standvogel wie der Merlin (Falco columbarius) oder der Gerfalke (Falco rusticolus),

dessen Hauptnahrungsquelle das Alpenschneehuhn darstellt. Weitere, auffallende Standvögel sind der über das ganze Land verbreitete und zu denSperlingsvögeln zählende Kolkrabe (Corvus corax), der Seeadler (Haliacetus albicilla) und die Schnee-Eule (Nyctea scandiaca), die das ganze Jahr über ein schneeweißes Gefieder trägt. Vereinzelt im sommerlichen Hochland, scharenweise nahe der winterlichen Streusiedlungen, halten sich Schneeammern auf (Plectrophenax nivalis). Sie sind neben dem Kolkraben in abgelegenen Gegenden das einzige wilde Lebewesen der Winterlandschaft, solange sich weder Mäuse oder der Polarfuchs zeigen.

Paradies für Enten

Am See Mývatn im Inselnorden brüten alle in Island vorkommenden Entenarten, abgesehen von der Eiderente (Somateria mollissima), die am Meeresstrand lebt. Deren Daunen, die dem Nest meist unmittelbar nach dem Schlüpfen der Jungen (sie sind Nestflüchter) entnommen werden, dienen als vorzügliche Bettdecken oder Isolierkleidung. Das Einsammeln von Daunen zählt zu den natürlichen Reichtümern bestimmter Küstenregionen Islands sowie der Inseln in der Bucht Breiðafjörður.

Eiderbauern hegen und pflegen die brütenden Enten, die im übrigen aber wild sind, und unterstützen sie beim Nestbau mit Material wie Autoreifen oder Gestein; eine alte, sehr eindrucksvolle Brutmauer mit eingebauten Nischen für die Entenmütter ist noch auf der Insel Vigur in den Westfjorden, genauer im Fjord Ísafjarðardjúp, zu sehen.


Zurück zum bereits erwähnten See Mývatn. Lange Strandstreifen befinden sich in Privatbesitz oder stehen unter Naturschutz und sind daher nicht ohne weiteres zugänglich. Dennoch können Vogelfreunde bis zu 12 oder 13 der 18 in Island vorkommenden Entenarten, von denen einige seltene Gäste sind, beobachten. Häufig gesichtet werden die Stockente (Anas platyrhynchos),

Schnatterente (Anas strepera), Kragenente (Histrionicus histrionicus; bevorzugt im Fluß Laxá, wo sie gegen den Strom anschwimmt), Trauerente (Melanitta nigra), die eher seltene Eisente (Clangula hyemalis), die auffallend schwarz-weiß gefärbte Spatelente (Bucephala islandica) oder, um noch ein Beispiel zu nennen, die Reiherente (Aythya fuligula). Mit ungefähr 500 Brutpaaren landesweit ist die Spießente (Anas acuta) ein eher seltener Vogel

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Backwaren kauft man beim bakarí, Fleisch in der kjötbú und Süssigkeiten inder Sælgætisbúð.

Hákarl ist (k)eine isländische Spezialität, allerdings schmeckt fermentierter Hai nicht jedem.

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