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Natur Island

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Islands Natur, Flora und Fauna

Landtiere

Einst Alleinherrscher, heute kaum geduldet: Der Polarfuchs

Es ist so gut wie sicher, daß vor Ankunft der Wikinger nur ein Säugetier in Island lebte, der Polarfuchs (Alopex lagopus). Er wird sich im Sommer von Eiern und Jungvögeln ernährt haben, doch war sein Speiseplan im Winter sicher magerer, abgesehen von Weichtieren und anderen Meeresbewohnern. Heute wirft man ihm vor, daß er Lämmer reißt, und deshalb werden Jagdprämien ausgesetzt, um die Zahl vermehrungsfähiger Polarfüchse niedrig zu halten. Im Winter ist der Polar- oder Eisfuchs weiß, im Sommer jedoch dunkel gefärbt. Vermutlich kamen die ersten Füchse mit dem Packeis nach Island. So gelangen auch hin und wieder Eisbären an die isländische Küste - zuletzt 1994 in den Westfjorden. Erlegte und präparierte Exemplare sind in einigen Lokalmuseen (z.B.Húsavík) und im Naturkundlichen Museum von Reykjavík zu sehen.

Im Gefolge der Menschen

Die Wikinger und Landnehmer brachten im 9. und 10. Jahrhundert Haustiere mit nach Island: Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen, Schweine, Katzen, Hunde und Geflügel. Ihnen schlossen sich Mäuse und Ratten an. Im 18. Jahrhundert wurde der Versuch unternommen, Rentiere in Island anzusiedeln. Der Versuch glückte, jedoch nicht im geplanten Ausmaß. Heute ziehen einige Hundert Rentiere durch die Siedlungsrandgebiete Ostislands und kommen im Winter bis an die Dörfer und Höfe heran.

Augenblicklich wird darüber diskutiert, inwieweit die alteingesessene Rinderrasse mit anderen Rassen gekreuzt werden soll. Es heißt, die isländischen Kühe seien übellaunig und nicht so effektiv wie ihre Artgenossinnen jenseits des Meeres. Unbestritten bleibt aber, daß der genetische Schatz, der sich vor allem im Farbreichtum des Islandrindes ausdrückt, Schutz verdient. Was das Islandpferd betrifft, werden auf der Heimatinsel alle Anstrengungen unternommen, jede Einkreuzung zu verhindern. So konnten sich die Gangeigenschaften des kleinen, zähen Pferdes erhalten (siehe hierzu auch: Islandpferde). Schritt, Trab und Galopp außerdem über Tölt und Paß (hier: Rennpaß).

Auch der Islandspitz konnte seine typischen Eigenschaften durch die jahrhundertelange Isolation bewahren. Er ist liebenswürdig und gelehrig, verlangt aber einige Geduld bei der Ausbildung, weil er am liebsten ebenso unabhängig sein würde wie sein Herr ...

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Backwaren kauft man beim bakarí, Fleisch in der kjötbú und Süssigkeiten inder Sælgætisbúð.

Hákarl ist (k)eine isländische Spezialität, allerdings schmeckt fermentierter Hai nicht jedem.

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