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Islands Natur, Flora und
Fauna
Vögel
Vögel aus der
Ferne
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Für zahlreiche
Zugvogelarten ist Island
ein Traumland. Sie
kommen im Mai, um auf
der Atlantikinsel zu
brüten, und Ende
August, kurz bevor es
wieder kalt und dunkler
wird, sind sie weg. Sie
steuern Island von
verschiedenen
Kontinenten her an: Der
Eistaucher (Gavia immer)
kommt aus Nordamerika,
der Singschwan (Cyngus
cyngus) kommt aus Europa
und sogar Nordasien, die
Graugans (Anser anser)
und die Kurzschnabelgans
(Anser
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brachyrhynchus)
machen ihren Weg von den
Britischen Inseln und
aus Europa. Das alles
sind Vögel, die in
den Niederungen und
überall dort im
isländischen
Hochland, wo es
Grün und Wasser
gibt, zu finden sind und
in Island in so
großer Zahl wie
kaum anderswo in Europa
brüten. Auf den
großen
Schwemmsandflächen
zwischen den
Gletscherzungen des
Südlandes und dem
Meer, dem
Skeiðarársandur,
brütet dagegen die
militante Große
Raubmöwe
(Stercorarius skua) mit
ca. 80% der
Weltpopulation, die
alles, was sich in der
Nähe ihres
Brutortes bewegt, im
Direktflug angreift.
Dies tut auch die
vielerorts in
Strandnähe
brütende
Küstenseeschwalbe
(Sterna paradisaea), nur
ist sie wesentlich
kleiner, mit ca. 100g
Lebendgewicht
entschieden leichter als
die Raubmöwe und
daher einfacher zu
ignorieren. Trotz ihrer
Zierlichkeit ist die
Küstenseeschwalbe
jedoch ein zäher
Flieger, denn sie kommt
aus Regionen der
Antarktis, um in Island
für den Nachwuchs
zu sorgen.
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Ebenfalls in
Küstennähe, in
Steilfelsen oder direkt
oberhalb davon
brüten
Baßtölpel
(Sula bassana), ein
großer
weißer Vogel mit
brillenartiger
Färbung am Kopf und
ein geschickter,
schneller Taucher. Die
drittgrößte
Baßtölpelkolonie
der Welt mit
ungefähr 16.000
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Paaren brütet
auf der Insel Eldey, die
der
Südwestküste
Islands vorgelagert ist.
Dagegen leben in der
größten
Steilküste Europas,
Látrabjarg mit
bis zu 440 m
aufstrebenden
Wänden, tausende
Dreizehenmöwen
(Rissa tridactyla), die
sich ebenso wie die
Papageitaucher
(Fratercula arctica) im
Winter auf dem Meer
aufhalten. Der Bestand
an Eissturmvögeln
(Fulmarus glacialis)
wird auf einige
Millionen Paare
geschätzt.
Papageitaucher werden
traditionell auf den
Westmänner-Inseln,
der Insel Drangey im
Norden und an anderen
Stellen Islands gefangen
und sowohl frisch als
auch geräuchert
verzehrt. Im
Frühjahr dienen
Eier wilder
Seevögel als
willkommene Abwechslung
des Speisezettels und
waren früher
unentbehrlich, wenn die
Vorräte nach dem
Winter ausgingen und der
Sommer mit frischer
Nahrung auf sich warten
ließ.
Ein freundlicher
Frühjahrsbote
Jährlich
verkünden die
Zeitungen und der
Rundfunk die Ankunft des
Goldregenpfeifers
(Pluvialis apricaria) in
Island. Dieser
geprenkelte Vogel mit
der schwarz-weißen
Brust gilt als Symbol
für die Wiederkehr
des Sommers und nimmt im
Herzen der Isländer
einen besonderen Platz
ein (während er in
anderen Ländern als
jagdbares Wild gilt).
Man trifft den
aufrechten Vogel
überall im Land an,
bevorzugt in feuchten
Gebieten und
Heidelandschaften
hält sich der
Regenbrachvogel auf
(Numenius phacopus). Er
hat sein Winterquartier
hauptsächlich in
Westafrika.
Diese Beschreibungen
der gefiederten
Zweibeiner sollen uns
hier genügen. Nur
eine allgemeine
Information noch zum
Schluß: In Island
brüten ca. 70
Vogelarten, während
an die 300 Arten
gesichtet worden
sind.
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Backwaren kauft man beim
bakarí, Fleisch
in der
kjötbú und
Süssigkeiten inder
Sælgætisbúð.
Hákarl ist
(k)eine isländische
Spezialität,
allerdings schmeckt
fermentierter Hai nicht
jedem.
Hast
Du auch
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Insider
Tip?
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