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Diese Fahrt ist
wirklich nur für
Islandbesucher sinnvoll,
wenn sie genügend
Zeit für ihre
Inselumrundung
mitgebracht haben. Von
Ásbyrgi aus geht
es weiter über die
Kelduhverfi bis wir bei
Buðlungahöfn
wieder zum meer
gelangen. Dann
führt die Str. 85
größtenteil
dierekt am Meer entlang.
Als erste große
Ortschaft erreichen wir
Kópasker. Ein ca.
180 Einwohner fassendes
Städtchen das von
Handel, Dienstleistungen
und einer Garnelenfabrik
lebt. Der Hafen des
kleinen Örtchens
ist auch für
Hochseeschiffe geeignet.
Am 13.1. 1976 bebte auch
hier die Erde, hierbei
wurde das Dorf sehr
stark beschädigt.
An vielen Häusern
traten Risse auf und
viele mussten abgerissen
werden. Auch der Hafen
und zahlreiche
Brücken wurden
beschädigt. In
Kópasker befindet
sich beim Bauernhof
Snartastaðir die
Bezirksbibliothek und
das Heimatmuseum. Die
Umgebung des Ortes in
der
Öxnafjörður
wird von sanften
Hängen mit
Birkenbewuchs gebildet.
Dieser Fjord ist ein
Hochtemperaturgebiet.
Aus dem Bohrloch
Skógalón
wird die Ortschaft mit
Thermalwasser
versorgt.
Der
Rauðinúpur
ist eine hohe rote
Klippe am Meer in der
viele Seevögel,
v.a. Basstöpel
nisten. Die einzel
stehende große
Felssäule
heißt Karl wird
aber auch häufig
Jón Trausti (der
im Hof Núpskatla
geboren wurde) genannt.
Der Parkplatz liegt beim
Hof
Núpskatla.
Dann umfahren wir
schon die Nordseite der
Halbinsel
Melrakkaslétta.
Dieser Abschnitt der
Straße führt
durch zahlreiche Buchten
und Lagunen.
Während das
westliche Gebiet trocken
ist, ist die Erde im
Osten sehr sumpfig und
weist viele Seen und
Teiche auf. Die wenigen
noch bewohnten Höfe
findet man an der
Küste. Hier wird
neben der Landwirtschaft
auch das Sammeln von
Treibholz als
Beschäftigungszweig
genannt, außerdem
gibt es hier
Forellenzucht,
Eiderentenzucht und
Seehund- und
Polarfuchsjagden. Der
nördlichste
Landzipfel (abgesehen
von der Insel Grimsey)
Islands ist nun
erreicht. Der Leuchtturm
von Hraunhafnartangi
wird vom Polarkreis
gestreift. Bei nicht
stürmischem Wetter
kann man einen
schönen einfachen
Spaziergang über
die großen Steine
zum Leuchtturm hin
machen. Bei
stärkeren
Windstärken
empfiehlt sich nicht
unbedingt eine
Wanderung....
Dann ist auch schon
die nächste
Ortschaft
Rauðarhöfn
erreicht. Die kleine
Ortschaft mit ca. 380
Einwohnern hat
Handelrechte seit 1836.
Bis dahin gab es im Ort
nur einen einzigen
Bauernhof. Erst 1945
wurde der Ort zur
Gemeinde Vom Leuchtturm
in Höfði, der
einen Klippe die den ort
begrenzt hat man einen
sehr schönen Blick
auf den Ort und den
Hafen. Dann führt
der Weg kurzfristig vom
Meer weg durch einTal
zwischen den
Bergrücken
Selfjöll im
Nordosten und
Hvitarfjall im
Nordwesten. Und dann
später zwischen
Stóra-Viðarvatn
und dem berg
Viðarfjall hindurch.
Am Fuße des Berges
zieht sich an der
Fjordseite der
Kollavík ein
schmaler
Küstenstreifen
entlang, der aber nur
mit äußerster
Vorsicht zu begehen ist.
Im Kollavíkurvatn
ist eine Forellenzucht
angesiedelt. Dann biegt
die Straße nach
norden Richtung
Þorshöfn ab.
Svalbarð ist einer
der größten
Höfe des Nordlandes
und durch die
Küstenebene
hindurch gelangt man
hinunter zur
Pistlifjörður.
Dieser Meerbusen liegt
zwischen
Melrakkaslétta
und Langanes. Das Tal
ist eine sanfte
Hügellandschaft die
von zahlreichen
Flüssen
durchschnitten wird.
Kurz nach
Überquerung der
Hafralónsá
ist die Stadt
Þorshöfn
erreicht. Die Stadt
zählt ca. 450
Einwohnern und hat einen
von natur aus sehr
geschützten Haen.
Obwohl das Örtchen
schon in handelsbriefen
aus dem 16. jahrhundert
namentlich erwähnt
wird, wurde erst 200
jahr später das
erste haus der Stadt
errichtet. 1897 bauten
die handelgesellschaft
Örum & Wulff
ein kauf- und Wihnhaus.
Hauspterwerbszweig ist
der fischfang und die
Verarbeitung. Sogar ein
eigener Trawler mit
gefrieranlage
gehört zur
Fischfangflotte.
Ausserdem gibt es hier
eine Herings- und
Loddefabrik sowie eine
Muschelverarbeitung.
Auf der Straße
Nr. 869 fährt man
jetzt weiter zur
Halbinsel Langanes.
Überall an der
Küste von Langanes
gibt es Vogelbrutgebiete
in den Klippen und
Felsen. U.a. nisten hier
Basstöpel. Die
Gegend hier ist sehr
dünn besiedelt. Nur
wenige Bauernhöfe
werden noch bestellt und
nur ein Flugplatz bietet
Anschluß an die
Großstädte
Islands....
Die Straße 85
führt jetzt nach
Bakkafjörður
und weiter nach
Vopnafjörður.
Von da aus gelangt man
dann wieder ins
Möðrudalir.
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