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Der weite Weg nach
Borgarfjörður
eystri oder
Bakkagerði
benötigt etwas
Zeit, ist aber
dafür auch
wunderschön,
geprägt von weiten
Talebenen und hohen
Bergpässen, die
auch durch einen
Schlechtwettereinbruch
im Sommer schnell zu
rutschigen Matschpisten
werden können. Der
Weg geht über die
Straße Nr. 94
vorbei am Ausläufer
des Lagarfljót.
Als erstes passiren wir
den historischen Hof
Eiðar, an dem heute
eine Internatsschule
steht. Der dichte
Birkenwald liegt in der
Obhut der Staatlichen
Forstkommision. In der
Nähe befindet sich
auch der kleine See
Elliðavatn in dem
eine kleine
baumbewachsene Insel,
die Insel
Eiðihólmur
liegt.
Dann kommen wir am
rechts abgehenden Weg
Nr. 943 und am dort
liegenden historischen
Bauern- und Pfarrhof
Hjaltastaður
vorbei...dem Wohnort des
Gespenstes
"Hjaltastaðarfjandinn".
Das Gespenst soll hier
lange Zeit sein Unwesen
getrieben haben, es
ließ Türen
schlagen und stieß
furchterregende Schreie
aus.
Wir fahren aber auf
der 94 weiter und
führt uns den
Vatnskarð hinauf,
der sich 431m über
dem Meer befindet. Von
hier bietet sich eine
gute Aussicht über
das Delta des
Lagarfljót. Dann
führt der Paß
wieder hinunter zur
Bucht Njarvík ,
hier findet man noch
einige Grabhügel
und den Wall
Þorragarður,
die vermutlich noch aus
der Sagazeit stammen.
Die Kirche der Bucht
wurde nie geweiht.
Bei
Njarðvíkurskriður
steht das Naddakross,
ein Holzkreuz, welches
erstmals 1306
aufgestellt wurde. Dann
fahren wir hinein in den
Fjord und blicken in das
enge Tal der
Fjarðará in
das man über die
Straße Nr.946
hineinfahren kann. Das
10km lange Tal besteht
v.a. aus fruchtbaren
Wiesen, umrahmt von
majestätischen
Basalt- und
Rhyolitbergen. Hier
finden Geologen seltene
Mineralien. Das kleine
schicke Örtchen
Bakkagerði wird auch
Borgarfjörður
eystri genannt.
Naddakross
Das Keuz enthält
die lateinische
Inschrift " Effigiem
Christi qui transis
promus honora" (der, der
du vorbeischreitest,
ehre das Bild Christi)
und ist nach einem
Ungeheuer benannt, das
hier den Reisenden
auflauerte.
Bakkagerði
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Bakkagerði
ist ein kleines
Örtchen im
æstlichsten
Fjærd
Islands, es hat
ca. 130
Einwohner und
bereits seit
1895
Handelsrechte.
Haupterwerbszweig
der Stadt ist
die Fischfang-
und
verarbeitung,
Handel und auch
Handwerk, v.a.
die
Verarbeitung
der Mineralien
aus dem Tal zu
Gebrauchsgegenständen
und Souveniers
ist in ganz
Island
bekannt.
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Sehenswert ist auch die
kleine Kirche im Ort.
Das Altargemälde
ist ein Werk des hier
geborenen Malers
Jóhannes Kjarval
und stellt Jesus dar,
der auf dem Hügel
Álfaborg eine
Predigt hält. Den
namen der Stadt erhielt
Bakkagerði vom
historischen Hof Bakki,
der heute verlassen ist
und sich kurz vor dem
Ortseingang befindet.
Bei Ausgrabungen wurde
hier ein Hohlraum unter
einer Steinplatte
freigelegt - aber
mittlerweile wieder mit
einem Wall bedeckt. In
der Saga von Gunnar
Þiðrandabani
soll hier ein Erdhaus
gewesen sein in dem sich
Gunnar versteckt
gehalten hat.
Das Ortsbild selbst
wird geprägt durch
Holz- und
Torfhäuser, die
liebevoll hergerichtet
wurden und auch schon in
Touristenkreisen bekannt
sind. Im Geschäft
"Álfasteinn" gibt
es die Mineralien aus
den Bergen in jeglichr
Form und Zustand zu
kaufen. Ob roh oder
geschliffen, hier findet
man alles, vom schwarzen
Rhyolit bis zum Achat.
Im Felsen gleich
gegenüber des
Verkaufsgebäudes
sollen
übernatürliche
Wesen wohnen - wenn man
die Bewohner danach
fragt sagen sie nur "das
ist keine
Erfindung..."
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