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Die Stadt Hafnarfjörður,
dt."der Hafen am Fjord" erhielt ihren Namen
aufgrund der Lage. Der Hafen der Stadt war weniger
den Meeresstömungen ausgeliefert als andere Häfen
im Umland und es dauerte nicht lange, bis
Hafnarfjörður einer der wichtigsten Handelsplätze
des Landes wurde. Bis ins Jahr 1787 besaß die
Stadt das Handelsmonopol. Hafnarfjörður ist mit
seinen ca. 17200 Einwohnern die drittgrößte Stadt,
allerdings konkurriert sie ständig mit Kópavogur
um Platz 2. Der Haupterwerbszweig der Stadt ist
neben dem Fischfang auch die Industrie, das
Dienstleistungsgewerbe und der Handel. In den
vergangenen Jahren kam die Stadt als Wohnort immer
mehr in Mode. Durch ihre nahe Lage zu Reykjavík
und der schönen Umgebung der Heiðmörk, zogen immer
mehr Städter aus der Hauptstadt hinaus in das
malerisch gelegene Städchen mit dem einzigartigen
Elfenstadtplan.
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Die meisten
der kleinen Geschöpfe sollen in der Hellisgerði,
einem kleinen Park mit Lavaformationen in mitten
der Stadt wohnen. |
Der Park sowie der in der
Stadt liegende Teich und das Vogelbrutgebiet am
Rande der Stadt stehen unter Naturschutz. Das
älteste Haus der Stadt beherbergt das kleine
Heimatmuseum (Vesturgata 6). Jedes Jahr im Sommer,
meist im Juli, findet in der Stadt ein
Wikingerfest statt, das ebenfalls viele Besucher
anzieht. Gefeiert wird dann artgerecht in der
Wikingerkneipe in der Strandgata.
 
Viele bekannte Leute stammen
aus Hafnarfjörður, so beispielsweise der Dichter
Magnús Stefánsson, dem ein Denkmal am Hellisgerði
gesetzt wurde und Künstler aus der Film- Fernseh-
und Musikwelt wie Botnleðja und Laddi.
Naherholungsgebiet vieler Bewohner ist die
Heiðmörk, ein seit 1948 unter naturschutz
stehendes Waldgebiet. Durch großangelegte
Aufforstungsarbeit wurden wieder Laub- und
Nadelhölzer angesiedelt. Am dem Vífilsstaðahlíð,
einem Aussichtspunkt, steht eine Windrose.
Straumsvík
In der Bucht Straumsvík liegt das
große rot-weißes Aluminiumwerk,
eines der größten Industrieanlagen
Islands. Das Lavafeld, das Werk des internationalen
Alusuisse-Lomax - Konglomerats, nennt
sich Kapelluhraun. Namensgeber ist eine
kleine Kapelle die inmitten des lavafeldes
liegt, die bereits vor der reformation
existierte. In ihr fand man eine kleine
Figur die die heilige Barbara darstellt,
heute befindet sich diese Figur im Nationalmuseum
in Reykjavík.
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