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Húsavík
ist mit 2500 Einwohner
eine der
größten
Städte des
Nordlandes an der Bucht
Skjálfandi. Der
Haupterwerbszweig liegt
auch hier im Fischfang
und der Verarbeitung.
Über das hinaus
gibt es in
Húsavík
jedoch auch ein
großes
Dienstleistungsgewerbe
und Kleinindustrie. Seit
1950 besitzt
Húsavík
Stadtrecht und war
über Jahrhunderte
hinweg
größter
Hauptexporthafen
für den im
Námafjall
abgebauten Schwefel.
Auch im gesamten
hanseatischen und
skandinavischen Handel
war
Húsavík
als großer
Exporthafen im Nordland
bekannt.
Namensgeber für
das Städchen war
das Haus "Hús"
das laut dem
Landnahmebuch vom
Schweden Garðar
Svarvarsson in der Bucht
"vík" gebaut
wurde. Er soll der erste
Siedler gewesen sein der
auf Island ein haus
errichtet haben soll in
dem er einen Winter
überwinterte.
Den besten
Überblick über
den ort erhält man
vom Aussichtspunkt
"Húsavíkurfjall",
dem Hausberg der Stadt.
Eine kleine Straße
führt den Berg
hinauf.
Húsavík
bietet sich durch die
hervorragende
Infrastruktur auch als
idealer Standort
für die Touren zur
Tjörnes Halbinsel,
nach
Melrekkaslétta,
und zum Dettifoss
an.
Aber zurück zu
Húsavík.
Húsavík
wird gern und zurecht,
seiner Walsichtungsrate
von 99% wegen, auch
Hauptstadt der
Walbeobachter genannt.
Zwar gibt es rund um
Island derzeit noch 10
weitere Anbieter von
Whale-Watching-Touren
mit ähnlich guten
Sichtungsraten, doch
starten von
Húsavík
aus über 50% aller
Touren. Vielleicht liegt
es an dem besonderen
Flair der alten
Eichenboote
"Náttfari",
"Knörrinn" und"
Haukur", die dazu
führen, dass
Húsavík
die Hitliste
anführt oder an der
Tatsache, dass sich in
der
Skjálfandi-Bucht
eine seltene Vielfalt
der Meeresriesen
tummelt. Mit
schöner
Regelmäßigkeit
werden Zwergwale und
Weißschnauzendelfine
beobachtet, aber auch
Finn-, Buckel-,
Schweinswale,
verschiedene Delfinarten
und sogar Blauwale, die
größten
Tiere, die je auf Erden
gelebt haben, lassen
sich nicht selten in den
Sommermonaten blicken.
Mit Sicherheit
trägt auch das 1997
eingerichtete Walmuseum
("Húsavík
Whale-Centre"), das
einzige des Landes, zum
guten Ruf der Stadt bei.
Hier erfährt der
Whale-Watcher alles
über die
schwimmenden Kolosse,
ihre Lebensweise und
Biologie, aber auch
über die
menschgemachten
Gefahren, denen diese
Tiere ausgesetzt wind.
Vorlesungen und
Führungen in
verschiedenen Sprachen
werden mehrmals
täglich angeboten
und sind im
Eintrittspreis
enthalten.
Aber
Húsavík
hat noch mehr zu bieten.
Die wunderschöne
Kirche stammt aus dem
Jahr 1907 und ist
komplett aus
norwegischem Holz
errichtet. Auf dem
kreuzförmigen
Grundriss thront eine
Kirche mit
Jugendstilarchitektur.
Auf dem
Altargemälde ist
Lazarus dargestellt, wie
er in der
isländischen
Landschaft wiedererweckt
wurde.
Lohnend ist auch der
Besuch im
Volkskundemuseum, das
u.a. eine
Guðbrands-Bibel aus
dem Jahre 1584
ausstellt. Im selben
Haus, das auch als
Naturkundemuseum dient,
sind allerlei Gesteine,
Pflanzen und Vögel
und sogar ein
ausgestopfter
Eisbär, der 1969
auf der Insel Grimsey
erschossen wurde, zu
sehen.
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Das
Geysir
Team
bedankt
sich
bei
Frau
Dr.
med.
vet.
Corina
Gericke,
die
diesen
Text
überarbeitete
und
ergänzte.
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