|
Hveragerði (Die
Stadt der heissen
Quellen)
Der Ort
Hveragerði liegt in
einem Geothermalgebiet.
Im Gegensatz zu anderen
Ortschaften der Insel
hat es Hveragerði
als Haupterwerbszweig
die Gemüse- und
Blumenzucht zu
etablieren. Daneben lebt
der Ort von Handel und
Tourismus. Etwa ein
Viertel aller
Gewächshäuser
befinden sich hier im
Ort, insgesamt sind das
mehr als 14 ha
überdachte
Landfläche. Hier
befindet sich die
staatliche
Gartenbauschule. In den
Gewächshäusern
werden neben zahlreichen
Zimmerpflanzen, mit
Erfolg auch Tomaten und
sogar Bananen und
Orangen angepflanzt.
Nimmt man sich
für die "Stadt der
Gewächshäuser"
etwas Zeit, lohn auch
ein besuch im "Eden",
einer Anlage in der
neben dem Blumenverkauf
auch ein Restauant
betrieben wird.
Wechslende Ausstellungen
gehören ebenfalls
zum tropisch
eingerichteten
Interieur.
Naturheilkunde
Interessierte bekommen
in der Gesundheitsklinik
neben massagen,
Fangopackungen und
entspannenden
HotPot-Sitzungen, auch
ein vegetarisches Essen.
Hierfür sind i.d.R.
allerdings
Reservierungen
nötig.
Das Geothermalgebiet
nord-westlich der Stadt
ist durch Erdbeben
ständigen
Veränderungen
unterworfen. Der kleine
Geysir Grýla
spuckt nur
unregelmäßig,
bei Vorführungen
wird deshalb mit
Schmierseife
nachgeholfen die in den
Schlund geschüttet
wird. Ab dem Hof
Reykjakot kann man eine
schöne Wanderung
zum Reykjadalur machen
oder man leiht sich auf
dem Hof Pferde aus.
Einen schönen
Rundblick erhält
man nach dem Aufstieg
auf den Berg Selfjall,
auch der lavakanal
Raufarhóltshellir
ist sehenswert.
.
|