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Von der Hauptstadt aus
führt die Nationalstraße
Nr. 1 nach Norden Richtung Mosfellsbær
immer mit Blick auf en Reykjavíker
Hausberg Esja. |
Kurz außerhalb der Stadt führt
eine kleine Stichstraße zum alten
Bauernhof Gröf, der heute Grafarholt
genannt wird. Unterhalb der Straße
fährt man am Elfenfels vorbei und
oberhalb des Hofes stehen die Heißwassertanks,
die dieselbe Funktion haben wie die Perlan
in Reykjavík. Sie speichern das
Heißwasser zur Weiterleitung ins
Fernheizungssystem.
Auf der rechten Seite geht eine kleine
Straße ab nach Keldur, einem Versuchslabor
für Bakteriologie, kurz darauf erreicht
man die Abzweigung nach Keldnaholt, einer
Versuchsstation für Landwirtschaft,
Industrie und Bauwesen.
| Dann erreicht man Mosfellsbær,
eine kleine 4750 Einwohnerstarke Örtchen.
Touristisch interessant wird es durch
das ehemalige Wohnhaus des Nobelpreisträgers
Halldór Laxness und durch die
ehemlaige Wollfabrik Álafoss,
in der noch Wollartikel verkauft werden. |
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Kurz nach Mosfellsbær geht es auf
der Nr. 36 weiter Richtung Þingvellir,
hinein ins Mosfellsdalur . Spätestens
jetzt bekommt der Besucher den Eindruck
in Island zu sein.... die Landschaft wird
weiter und unbesiedelter. Bei Reykjahlíð
trifft man auf die ersten Anzeichen von
Erdwärme. Im Geothermalgebiet wurden
viele Gewächshäuser gebaut und
aus den zahlreichen Bohrlöchern in
der Gegend wird die 20km entfernte Hauptstadt
mit Heißwasser versorgt. Auf der
linken Straßenseite passiert man
den Reiterhof Laxness, der Ort an dem
Halldor Laxness seine Kindheit verbrachte
und nach dessen Hofnamen er sich benannte.
Der Hof Gljúfrasteinn, auf der
rechten Straßenseite, ist der letzte
Wohnort des wohl bekanntesten Schriftstellers
Islands. Dann führt uns die Straße
weiter über die Mosfellsheiði.
Dann fährt man hinunter zum größten
See Islands, dem Þingvallavatn.
Links der Straße geht ein Weg ab
zum Hof Kárastaðir. Im Land
um den Hof und das angebaute Sommerhausgebiet,
befindet sich ein kleines junger Wäldchen.
Der Wald trägt den Namen Vinaskógur
und wurde erst zu Ehren der isländischen
Präsidientin Vigdís Finnbogadóttir,
an ihrem 60. Geburtstag, eingeweiht. Gestiftet
wurde der Wald auf Anregung des deutschen
Botschafters, von allen Botschaftsvertretungen
Islands.
 
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