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Von nun an führt
die Ringstraße Nr.
1 durch die grünen
Gebiete der
Südküste. Man
erkennt bereits hier,
was dem aufmerksamen
Besucher dann in ganz
Island antrifft, kleine
einzeln gelegene
Höfe, manchmal mit
eigener Kirche, weit
verstreut auf den
saftigen grünen
Hauswiesen. Gleich
rechts der Straße
liegt der Hof
Kotströnd. Auf
diesem Hof steht eine
kleine Kirche,
umzäunt von einem
Lavawall, diese Kirche
wurde bis ins Jahr 1972
als Gotteshaus von
Hveragerði
genutzt.
Wer sich für
Ornithologie
interessiert sollte
einen kleinen Abstecher
nach Arnarbæli
machen (nr. 375 geht
rechts ab). Dort
befindet sich ein
historischer Bauernhof
der leider bei Erdbeben
im Jahr 1706 und 1896
stark beschädigt
wurde, angrenzend an
diese kleine Ansiedlung
schließt sich das
Vogelbrutgebiet "
Arnarbælisforir"
an. Zurück auf der
Ringstraße
führt diese am
Ingolfsfjall vorbei.
Hier soll
Ingólfur Arnarson
seinen 2. Winter
verbracht haben, bis er
im nächsten Jahr in
Reykjavík
siedelte. Einer Sage
nach sollen seine
Gebeine auch auf diesem
Berg begraben liegen.
Gleich gegenüber
der südlichsten
Spitze des
Ingólfsfjall
liegt der
Aussichtshügel
"Kögunarhóll".
Dann ist auch schon die
nächste Stadt
erreicht, wir
überqueren den
Fluß
"Ölfusá" und
erreichen das Zentrum
von Selfoss. . Von
Selfoss aus hat man dann
auch die
Möglichkeit einen
Abstecher an die
Meeresküste zu
machen, die Straße
Nr. 34 führt nach
Eyrarbakki, von dort
gelangt man über
die Nr.33 nach
Stokkseyri und auf der
33 bleibend, vorbei an
einem Leuchtturm und
Baugsstaðir, einem
der ältesten
Molkereien Islands
(heute Museum) wieder
zurück.
Selfoss
Die ca. 4100
Einwohner starke Stadt
Selfoss wird vom
Fluß
Ölfusá in
zwei hälften
geteilt. Kurz bevor man
die Brücke (aus dem
Jahr 1944, die alte
Brücke aus dem Jahr
1891 brach zusammen)
erreicht fährt man
durch ein neueres
Wohngebiet. Früher
stand hier nur ein
einzeln gelegener
Bauernhof. In Selfoss
kann sich der Reisende
mit allen nötigen
Proviant eindecken. Kurz
nach der Brücke
befindet sich links ein
großes
Einkaufszentrum, hier
sind eine Bank,
Zeitschriftenläden,
Kleidergeschäfte
Andenken und
Nahrungsmitteldiscount
unter einem Dach
vereint.
Der Ort selbst wird
vom nahegelegenen
Thermalgebiet beim Hof
Laugadalir mit
Heißwasser
versorgt
Eyrarbakki
Eyrarbakki ist ein
kleiner Fischerort mit
ca. 550 Einwohnern. Zur
Sagazeit und noch bis
vor wenigen
jahrhundersten gab es
hier einen bedeutenden
Handelshafen, davon
zeugt noch das unter
Denkmalschutz stehende
Wohnhaus des
Handelsdirektors, das
heute Heimatmuseum ist.
Ein kleiner Abstecher
auf der Nr. 34 nach
Westen führt zum
früheren
Fähranlegeplatz
"Óseyrarnes". An
dieser Stelle wurde im
Jahre 1988 eine
Brücke erstellt.
Hier in der Nähe
liegt ein verlassener
Hof namens Refstokkur.
Hier soll Bjarni
Herjólfsson
gelebt haben, der auf
einer Fahrt nach
Grönland abgetriebn
wurde und dabei Amerika
entdeckt haben soll. Mit
ihm fuhr Leifur
Eiríksson dann
später nach Amerika
und entdeckte
Neufundland, noch lange
bevor Columbus dort
anlandete.
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