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Reiseführer
Der
Süden
Von Þingvellir zum
Geysir und Gullfoss, weiter nach
Skalholt und zurück nach
Selfoss
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Wir folgen von
Selfoss aus zuerst der
Nr. 35 Richtung
Laugarvatn/Geysir/Gullfoss,
fahren aber dann am
Álftavatn ab auf
die Nr. 36 in Richtung
Þingvellir. Unser
Weg führt dann
immer weiter entlang des
Flusses "Sog", der mit
ca. 19 km der
längste
isländische
Fluß ohne die
typische
Gletscherfärbung
ist. Zu sehen ist noch
die heute ausgetrocknete
Schlucht, in der der
Fluß sich bevor
die drei Kraftwerke
gebaut wurden, seinen
Weg zum Meer bahnte.
Heute noch sichtbar sind
auf der Höhe von
Syðribrú die
Wasserfälle
Írafoss, etwas
mehr flussabwärts
der Kistufoss und
Flußaufwärts
der Ljósifoss.
Gleich dahinter
schließt sich der
Úlfljótsvatn
an, der sich dann nach
dem letzten Kraftwerk am
Bergrücken
Dráttarhlið
an den
Þingvallavatn
anschließt. Im
Úlfljótsvatn
in der Nähe des
Hofes
Kaldárhöfði
liegt eine kleine Insel
auf der 1946 eine
heidnische
Grabsstätte aus dem
10. Jahrhundert entdeckt
wurde. In einem Boot mit
Waffen und Geschenkgaben
lagen die Gebeine eines
Mannes und eines kleinen
Kindes begraben.
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Entlang der
Ostküste
des
fischreichen
Þingvallavatns
führt uns
die Str. Nr. 36
bis zum
nördlichen
Ende des Sees
und dem dort
gelegenen
Þingvellir,
der
Gerichtsstätte
der
isländischen
Demokratie seit
der
Landnahmezeit.
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Eine Besichtigung des
Geländes ist quasi
Pflicht für jeden
Islandtouristen!
Westlich des Seeufers
können einige
Dampfsäulen gesehen
werden. Hier befindet
sich der 803m hohe
Vulkan Hengill in dessen
Umgebung eines der
größten
Thermalgebiete Islands
liegt, das Nesjavellir,
das sich bis hinunter
nach Hveragerði
zieht.
Von Þingvellir
fahren wir nun weiter
zum Geysirgebiet ins
Haukadalur. Vor uns
leigt ein ca. 60 km
langer Weg auf der Str.
Nr. 365 und der 37. Von
Þingvellir aus
führt uns der Weg
über ein
ausgedehntes Lavagebiet
des ehemaligen
Schildvulkands
Lyngdalsheiði bis
nach Laugarvatn. Dabei
passieren wir linkerhand
eine kleine Buckelpiste
über die man den
"Tintron", einen tiefen
Lavaschlot südlich
des Hyaloklastitberges
Stára-Dímon,
erreichen kann. Danach
erreicht man das
Laugarvatnsvellir.
Nördlich davon
zieht sich eine Reihe
Berggipfel aus
Hyaloklastit, der
Kálfstindar.
Unser Weg führt uns
weiter Richtung Geysir,
dazu biegen wir auf die
Nr. 37. Kurz nach der
Abzweigung erreicht man
Laugarvatn. Eine kleine
Ansiedlung mit guter
Infrastruktur. Nach der
Ortschaft leigen
linkerhand zahlreiche
kleine Ferienhäuser
die z.T. den
Gewerkschaften
isländischer Firmen
gehören und den
Mitarbeitern als
Feriendomizil zur
Verfügung gestellt
werden. Vom Bauernhof
Laugardalshólar
(rechts der
Straße) hat man
einen schönen
Überblick über
die bezirke im
Süden und Osten
ders Landes. Die
Straße führt
immer entlang des
Efstadalsfjall unterhalb
des Berges kommt man am
Hof Efstidalur vorbei.
Weniger der Hof als mehr
der größere
Hügel hinter dem
Hof bietet neben der
interessanten Aussicht
noch ein weiteres
Kuriosum - falls man
Elfenwohnstätten in
Island als Kurios
bezeichen darf. Wenig
später
überquert man
über die
Brücke den
Fluß Brúar,
früher soll sich
hier mal eine
natürliche
Steinbogenbrücke
befunden haben. Der sage
nach soll der Verwalter
von Skálholt den
Steinbogen zerstört
haben um den Zustrom
hungriger Bettler zum
Bischofssitz
einzudämmen. Ein
kleiner Abstecher nach
rechts führt uns
nach Syðri-Reykir,
einem
Hochtemperaturgebiet.
Zahlreiche
Gewächshäuser
werden hier mit warmem
Wasser beheizt.
Über eine
Fernheizung sind weitere
9 Bauernhöfe und
eine Sommerhaussiedlung
in der Umgebung
angeschlossen. Wiedr
zurück auf der Nr.
37 gelangt man nach
Úthlið, einem
historischen
Siedlungshof. Nun ist es
nicht mehr weit und das
Haukadal ist erreicht.
Hier im Habichtstal
liegt die Springquelle,
die allen springenden
Quellen ihren Namen
gegeben hat, der
große Geysir. Nach
den jüngsten
Erdbeben im
Frühjahr 2000 hat
er seine Tätigkeit,
wenn auch
unregelmäßig,
wieder aufgenommen. Sein
kleiner Bruder, das
butterfässchen
"Strokkur" springt
allerdings immer noch
alle 5-8min.
Außerdem findet
der geologisch
Interessierte hier
zahlreiche heiße
"Blubbertöpfe",
unterschiedlichster
Farbenpracht. Am Hang
über dem Geysir
liegen drei große
Findlinge, die
Königssteine
"Kongunssteinar". In den
Steinen findet man die
gemeißelten
Innschriften dreier
dänischer
Könige die Island
und speziell das
Geysirgebiet besuchten.
Oberhalb, Richtung
Nord-Osten, des gesamten
Hochtemperaturgebietes
liegt der alte
gleichnamige Bauernhof
Haukadalur, dort wohnten
nachkommen des zweiten
Bischofs von Island und
Bergþor, ein Riese
aus dem Berg
Bláfell soll hier
begraben liegen.
Im Souvenierladen
können Andenken und
auch Nahrungsmittel
erworben werden.
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Fährt
man nun auf der
Straße
weiter nach
Osten, immer
der
Hvítá
entlang,
erreicht man
das dritte
Aushängeschild
der Insel, den
goldenen
Wasserfall. Der
Gullfoss ist
einer der
schönsten
und erhabensten
Wasserfälle
der Insel.
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Von hier fließt
der "weiße
Fluß" durch ein
tiefes 2500m langes
Bachbett, die Schlucht
ist bis zu 70m tief.
Dort wo sich
Basaltsäulen dem
Wasser in den weg
stellen findet man die
schönsten
Fälle Europas.
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Im
nahegelegenden
Bauernhof
Brattholt
wohnte
Sigriður
Tómasdóttir,
die mit ihrem
Vater
Tómas
Tómasson
gegen den
Verkauf des
Wasserfalls um
1920
gekämpft
hatte. Die
Regierung
kaufte
schließlich
das land und
stellte es
unter
Naturschutz,
hätte
Sigriður
nicht so
gekämpft,
wäre
dieser
wunderschöne
Wasserfall der
Energiegewinnung
zum Opfer
gefallen. Ihr
zu Ehren wurde
1978 ein
Denkmal am
Gullfoss
errichtet.
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Wir fahren nun ein
kleines Stückchen
Weg zurück und
erreichen die Abzweigung
zur Str. Nr. 30 nach
Flúðir. Immer
wieder sehen wir die
Hvítá auf
ihrem weg ins Meer. Bei
Brúarhlöð
finden
Riverraftingtouren
statt. Hier befindet
sich eine eindrucksvolle
Schlucht mit
Stromschnellen. Eine
Schmale Brücke
führt hier
über die
Schlucht.
Die nächste
größere
Ortschaft ist
Flúðir.
Von hier führt
uns unser Weg nach
Skálholt. Wir
fahren weiter entlang
der
Hvítá.
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Am Weg
liegen immer
wieder
vereinzelte
Bauernhöfe,
vom links
liegenden
Bergrücken
Langholtsfjall
beitet sich dem
Besteiger eine
atemberaubende
Aussicht
über den
Vulkan Hekla
bis zu den
Westmännerinseln.
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Unser Weg führt uns
dann nach Reykir, einem
Großgehöft in
einem Geothermalgebiet.
In der hiesigen
Tankstelle gibt es sehr
guten Stockfisch zu
kaufen!! Weier auf der
Straße
überqueren wir kurz
vor Laugarás die
Brücke über
die Hvítá
und erreichen
Skálholt. Von
dort gelangt man auf der
Str. Nr. 30 wieder
zurück Richtung
Selfoss. Oder man
fährt an der
Kreuzung weiter nach
Hella.
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zurück
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.In
Selfoss befindet sich
die größte
Molkereianlage
Islands
.Mjólk
er góður
!
Hast
Du auch
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Insider
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