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Reiseführer
Der
Süden
Sehenswertes rund um den
Mýrdalsjökull
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Wir erreichen als erstes
den Hang des
vergletscherten
Schichtvulkans
Eyjafjallajökulls,
den Eyjafjöll,
einer 300-400m hohen
Bergkette von dem sich
zahlreiche
Flüße in die
Tiefe stürzen. Die
Eiskappe des oberhalb
tronenden Gletschers ist
ca. 100qkm groß.
Die höchste
Erhebung liegt bei
1666m.
Gleich nachdem wir
die "Katzennase" den
hervorstehenden Felsen
Kattarnef umfahren haben
sehen wir die erste
Attraktion der
Südküste, den
Seljalandsfoss. Einem
hohen Wasserfall der
problemlos - auch
für fast
wasserscheue Wanderer-
von hinten betrachtet
werden kann. Hierzu
führt ein manchmal
etwas glitschiger
Wanderweg hinter dem
Wasserfall vorbei.
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Etwas
versteckter
liegt der
Gjljúfuráfoss
etwas westlich
von Seljaland.
Nur wenige
wissen von dem
schönen
Wasserfall
innerhalb einer
begehbaren
Felsschlucht.
Erreicht werden
kann er vom
verlassenen Hof
Hamrargarðar.
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In den Felsen des
Eyarfjall sind
zahlreiche Höhlen
versteckt, die
früher für
Versammlungen genutzt
wurden. Nahe des
Gemeindezentrums
Heimaland befindet sich
z.B. die
Paradísarhellir,
die allerdings nur
über Seile zu
erreichen ist. Vom
Schafspferch an der
Straße führt
ein Pfad hinauf zur
Höhle. Die
Straße führt
bei ihrem weiteren
Verlauf dicht am Meer
vorbei, auffallend ist
die große Lagune
Holtsós, die um
ein Überschwemmen
der Felder zu
verhindern, ausgebaggert
wurde. Bei
Skarðshlíð
liegt ein Hof und
ehemaliges
Gemeindezentrum dessen
Felsen auf der Hauswiese
vom Meer ausgehöhlt
worden sind. Hier kann
man noch gut erkennen
bis wohin in
früheren Zeiten der
Meeresspiegel
reichte.
Entlang der
Südküste
trifft man ebenfalls wie
auf der ganzen Insel
immer wieder auf
Elfenwohnstätten.
So auch im benachbarten
Hof
Drangshlíð.
Auf dessen Hauswiese
steht ein großer
ausgehöhlter
Felsen, der als Kuhstall
und Scheune genutzt
wurde. Die Elfen die in
ihm wohnen hatten
früher immer die
wache über die
Kühe
übernommen.
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Gleich
kommen wir zur
nächsten
Atraktion, dem
Skógafoss.
An der
nächsten
Abzweigung
liegt der
restaurierte
Torfhof
Ytri-Skógar,
hier befindet
sich die
größte
Samlung
isländischer
Kunst der
Insel.
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Ein einziger Mann,
nämlich der Lehrer
Þórður
Tómasson aus
Skóga hat hier
die Sammlung
zusammengetragen und das
Volkskundemuseum
gegründet. Er
führt auch gerne
Besucher durch den Hof.
(Anmerkung der
Redakteurin: "er war der
erste Isländer, der
mir einen Kuss gab!"
Nun führt uns
der Weg durch die
große Sandebene
des Skógasandur
und den
Sólheimasandur,
hier finden sich gute
Saatgebiete der
isländischen
Landwirtschaft. Die
große
Gletscherzunge links der
Straße ist 8km
lang und 1-2 kn breit.
Über eine
Jeep-Piste (die auch von
vorsichtig fahrenden
Personenwagen gemeistert
werden kann) gelangt man
zum Rand dieses
Gletschers, dem
Sólheimajökull.
Zum Meer hin schweift
der Blick über
großes fruchtbares
Tiefland, davon
abgehoben erscheint
Petersey im Blickfeld,
eine ehemalige
Meeresklippe die bei
untermeerischen
Vulkanausbrüchen
entstanden ist. Auch
hier sollen Elfen gelebt
haben.
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Unser Weg
führt
weiter auf der
N1 entlang bis
rechts die Str.
nr. 218 abgeht.
Wir kommen
durch eine
kleine
Ansammlung von
Bauernhöfen,
der
Dýrhólahverfi
und fahren
weiter bis zur
südlichsten
Spitze. Von
hier oben
bietet sich ein
gigantischer
Blick über
das Meer und
hin zum
markanten
Türlochfelsen,
dem
Dyrhólaey.
Auch ein
fotogener
Leuchtturm
steht hier und
deutet den
Seefahrern den
Weg.
Übrigens
lohnt sich auch
der Blick
zurück
über das
Land und die
Lagune
Dyrhólaós.
Achtung, an
windigen Tagen
bläst es
hier schon
stark, dann
sollte man
nicht zu weit
vor zum Abgrund
gehen!
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Wieder zurück auf
der N1 geht es weiter
Richtung Osten. Wer
möchte kann einen
Abstecher zum
südlichsten
Bauernhof der Insel
machen. Garðar liegt
auf der
gegenüberliegenden
Seite von
Dyrhólaey. An den
Steilklippen nisten
zahlreiche
Seevögel, auch
Papageientaucher
(Lundi). Interessante
Formationen aus
Basaltlava und
Höhlen sind zu
finden. Eine Höhle
am Ufer der Lagune war
für ein Jahr
Wohnort des Pfarrers
Jón
Steingrímsson.
Ansonsten erreichen
wir das kleine
Örtchen Vík
mit den schönen im
Meer stehenden
Felsnadeln
Reynisdrangar, die eine
gespenstische
Vergangenheit haben
sollen.
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Kurz hinter
der Ortschaft
Vík geht
eine kleine
Straße
Nr. 214 nach
Höfðabrekka,
einem
Groß-Gehöft
ab(schönen
Touristenunterkunft
mit gutem
Resaturant),
dieser Weg
führt
weiter ins
Kerlingadalur,
einem Tal in
dem laut der
Njálssaga
das Pferd des
deutschen
Missionars
Þangbrandur
von der Erde
verschlungen
wurde.
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Unser Weg
führt
weiter an der
Südküste
entlang auf der
N1. Zum Meer
hin zeichnet
sich eine
weitere
ehemalige
Meeresklippe,
das
Hörleifshöfði,
im sandigen
Tiefland
ab.
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Die Ringstraße
führt nun um den
Myrdalsjökull
herum, immer weiter auf
der Sanderebene, dem
Myrdalsandur, der mit
etwa 700km2 eine der
größten
Sanderebenen der Insel
ist. Hervorgegangen ist
er aus den zahlreichen
Ausbrüchen des
Vulkans Katla und den
damit verbundenen
Gletscherläufen,
die Gestein und Sand
hier angeschwemmt haben.
Im Sommer, v.a. bei
trockener Witterung kann
es hier zu
saharaähnlichen
Sandstürmen kommen,
die die Straße
dann vorläufig
unpassierbar machen
können.
Ein Abstecher auf er
Nr. 212 führt uns
zum ehemaligen Kloster
Þvikkvabær.
Dieser historische
Bauernhof war von 1168
bis zur Reformation ein
Kloster in dem der erste
Abt und spätere
Bischof
Þorlákur
Þórhallsson
in Skálholt
gelebt hatte. Oberhalb
des heutigen Hofes sind
nach Ausgrabungen die
Grundmauern eines
großen
mittelalterlichen Hofes
freigelegt worden.
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.In
Selfoss befindet sich
die größte
Molkereianlage
Islands
.Mjólk
er góður
!
Hast
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