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Reiseführer
Der
Süden
Vom
Mýrdalsjökull zum
Vatnajökull
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Die Ansiedlungen,
Álftaver, liegen
im Naturschutzgebiet,
die Pseudokrater im
Norden der Siedlungen
schützten das
Gebiet vor der
Zerstörung durch
die
Gletscherläufe.
Wieder auf der
Ringstraße
überbrücken
wir die Skálm,
einen
Gletscherfluß aus
dem Myrdalsjökull
und passieren die auf
der rechten Seite
liegende Lavahügel
"Laufaskálavarða"
auf dem zahlreiche
Steinwarten/Steinmännchen
den Weg deuten.
Über die
Brücke am
Kúðafljót,
einem der
größten
Gletscherflüsse des
Landes geht es weiter
Richtung
Kirkjubæjarklaustur.
Zuerst durchqueren
wir aber noch die
Eldhraun, ein 60km
langes Lavafeld, das
eine Gesamtfläche
von 565km2 beträgt
und zwischen 1783-1784
beim Ausbruch der
Lakispalte entstanden
ist. Die Eldhraun ist
mittlerweile von einem
dicken Moosteppich
bedeckt und weist nur
selten Sträucher
auf. Die Zeit nach dem
Ausbruch zählt zu
einer der verheerendsten
der Insel.
Schwefelhaltige
Aschewolken vernichteten
das Weideland. Daraufhin
starben 50% des Viehs,
ca. 80% aller Schafe und
bis zu 75% aller Pferde.
Darauf folgte eine
schwere Hungernot, der
mehr als 9000 Menschen
zum Opfer fielen. Im
Roman
"Skaftáeld",
dtsch. "Skaftafeuer" von
Jón Trausti wird
eine tragische
Liebesgeschichte aus
dieser Zeit
erzählt.
(Erhältlich bei
Mál&Menning,
Reykjavík).
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Kurz vor
erreichen des
Hofs
Hunabakkar,
kann man sie
Schlucht
Fjaðrágljúfur
besichtigen.
Der Fluß
Fjaðra
schuf sich hier
eine imposante
Schlucht. Auf
dem Hof selbst
lebte der
Architekt
Guðjón
Smaúelsson,
der sowohl das
Nationaltheater
als auch die
Hallgrímskirkja
in
Reykjavík
entwarf. Hinter
dem hof beginnt
die Jeeppiste
zur
Laki-Spalte.
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Nun haben wir schon das
Einzugsgebiet des
größten
Gletschers Europas, dem
Vatnajökull
erreicht. Der Fluss
Skafá, der
parallel zur
Straße
verläuft, ist der
erste auf dieser Strecke
dessen Ursprung sich im
Vatnajökull
befindet.
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Die
nächste
größere
Ortschaft ist
Kirkjubæjarklaustur,
die durch ihren
sogenannten
Kirchenfußboden
bekannt
ist.
Nach einer
kurzen Fahrt
über den
Stjórnarsandur
passieren wir
linkerhand
Hörgsland.
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Hier befand sich im 17.
und 18. Jahrhundert ein
Lepraspital. Auch hier
soll es Gespenster
gegeben haben.
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Auf der
rechten Seite
geht wenig
später ein
kleiner weg ab,
der Abstecher
lohnt sich auf
jeden fall. Zu
sehen gibt es
Dverghamrar,
den
Zwergenfelsen.
Das
Naturdenkmal
wird aus
Basaltsäulen
gebildet, ein
kleiner
Wasserfall
stürzt
etwas entfernt
in den kleinen
Talkessel.
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Der Orustuhóll
ist ein von Lava
eingeschlossener
Tufflesen, er liegt
südlich der
Straße und ist ca.
90m hoch. Nach der
Überquerung des
Hverfisfljót
einem mächtigen
Gletscherfluß aus
dem Vatnajökull
passieren wir die
Bauernhöfe
Núpar und
Kálfafell.
Núpstaður
befindet sich einige Km
weiter östlich. Die
restaurierte kleine
Kapelle aus dem 17.
Jahrhundert befindet
sich in der Obhut des
nationalmuseums.
Sehenswert sind aber
auch die kleinen
Torfhäuser, die als
Lager immer noch in
Gebrauch des dort
ansässigen Bauerns
sind.
Der
gegenüberliegene
Hang
Lómagnúpur
ist einer der
mächtigsten
Steilwände des
Landes, er ist 668m hoch
und war einst eine
Klippe im Meer.
Nun überqueren
wir den
Skeiðarásandur
und den Fluß
Núpsvötn und
erreichen dann die
Skaftafellssysla, den
Bezirk Skaftafell.
Geprägt wird
dieses Gebiet v.a. durch
die zahlreichen
Flussläufe die den
Boden sumpfig
machen.
Der größte
von ihnen ist die
Skeiðará. In
regelmäßigen
Abständen, lassen
Gletscherläufe die
ihren Ursprung im
Grímsvötn
haben, den Fluss um ein
vielfaches anschwellen,
eine Flussbreite von bis
zu 9km kann dabei
erreicht werden. Diese
unberechenbare
Flussläufe waren
der Grund dafür,
warum die
Ringstraße erst im
Jahr 1974 durch den Bau
der längsten
Brücke (905m)
geschlossen werden
konnte.
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Zuvor war
die einzige
Verbindung
dorthin zu
Pferd
möglich.
Beim
Vulkanausbruch
im Jahr 1996,
als der
Barðarbunga
unter dem
Vatnajökull
ausbrach wurde
diese
Brücke zum
Teil wieder
zerstört.
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Im hinteren Teil des
Tals Morsárdalur
befindet sich ein
kleines Wäldchen,
der
Bæjarstaðarskógar.
Dieses Wäldchen ist
eines der schönsten
Birkenwäldchen der
Insel und auch die
Bäume sind mit bis
zu 12m für
isländische
Verhältnisse sehr
hoch. Am Ende des Tals
stürzt die Zunge
des
Morsárjökulls
als Gletcherfall
über eine steile
Felswand, dieZunge kalbt
in einen kleinen See.
Das Tal ist leider (oder
gott sei dank noch)
nicht durch eine
Straße befahrbar,
sodaß der
Interessierte wandern
muß. Dann ist der
Skaftafell-Nationalpark
erreicht.
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.In
Selfoss befindet sich
die größte
Molkereianlage
Islands
.Mjólk
er góður
!
Hast
Du auch
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Insider
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