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Dann haben wir Borganes
erreicht. Borganes liegt auf einer kleinen
Landzunge, dem Bakkasund, im Borgarfjord. Auf der
Str. 53 kann man um den Fjord herum fahren und
gelangt u.a. zur Landwirtschaftsschule in
Hvanneyri. Fahren wir, um den Berg Hafnarfjall
herum, weiter Richtung Reykjavík taucht vor uns
der Berg Ölvar auf. Mit seinen602m ist er ein
markanter berg umrahmt von einem Birkenwäldchen.
Hinter ihm ragt das bergmassiv Skarðaheiði in den
Himmel.
Dann kommen wir wieder
vorbei an einem der Orte die eine Rolle im Roman
"Islandglocke" spielten. Galtarhóltslækur - ein
kleiner Fluß der in den See Eliðsvatn fließt. Hier
ertrank der Henker, dessen Tod in dem Roman Jón
Hreggviðsson, zur Last gelegt wird. Bei Leirá,
heute Internatsschule, trifft man wieder auf
geothermale Quellen, die schon frühzeitig zum
Baden genutzt wurden
Bei Hvalstöð trifft man
auf die letzte, bis 1889 aktive, Walfangstation im
Nordatlantik.
Bei Miðsandur erreicht man
eine kleine Siedlung, interessant sind hier noch
die früheren Behausungen der Isländer - vielen
bekannt aus dem Film "Teufelsinsel" -
amerikanische Blech Baracken aus der zeit der
amerikanischen Stationierung. Heute befindet sich
hier ein Öldepot der NATO.
Und dann treffen wir auf
eine kleine Kirche mit dem Namen Saurbær - ich
nenn sie hier jetzt Saurbær 2 um Verwechselungen
vorzubeugen - nicht dass Sie denken wir sind im
kreis gefahren, das ist eine kleine Eigenheit der
Insel - viele Orte haben dieselben Namen...
Vom idyllischen breiten
Tal Kjós,das durch den Berg Meðafell geteilt wird,
kommend überqueren wir dann die Laxá, einen der
besten Lachsflüsse der Insel.
An der Landspitze der
Laxárvogur., genannt Maríuhöfn, soll 1402 mit
einem Schiff die Pest nach Island gekommen sein.
Damals fiel ca. 2/3 der Bevölkerung dem roten Tod
zum Opfer.
Kurz vor der Abzweigung
zum ehemaligen Hauptquartier der Engländer im 2.
WK, liegt links neben der Straße ein unter
Naturschutz stehender Stein in Kelchform, der
"Karlinn í Skeiðhóli
(Prestasteinn/Staupasteinn)"
Das Meer immer in
greifbarer Nähe, passieren wir die kleine schöne
Kirche Saurbær unten am Meer.
Dann geht es hinein in den
Hvalfjord. Seit 2 Jahren hat der Reisende hier
zwei Möglichkeiten weiter in den Norden zu fahren.
Zum einen kann er den langen aber schönen Weg
entlang des Fjords wählen, zum anderen ist es nun
möglich unter dem Fjord - also unter dem Meer -
hindurch zu fahren. Hierfür wird eine kleine
Gebühr in Höhe von ..........Ikr erhoben.
In der kleinen Ortschaft
Grundarhverfi führt die kleine Stichstraße 458 zum
Hof Brautarholt, einem Großbauernhof und
Kraftfutterfabrik. Nach einer Überlieferung wurde
bei Esjuberg die erste Kirche Islands errichtet
und schließlich fahren wir entlang der Esja und
dem Kollafjörður, wo sich eine Lachszuchtstation
befindet auf der N1 weiter nach Mosfellsbær.
Weiterer Weg auf der
N1
Er führt durch das
Lavafeld Grábrókarhraun. Ein typisches
Blocklavafeld das von einer dicken Moosdecke
überzogen ist und etwa 3000 Jahre alt ist. Zwei
der drei Krater aus denen diese Lava geflossen
ist, sind im Norden noch zu erkennen. Dann geht es
weiter über ein weites grasiges Flachland, das
entstand als die Lava des vorherigen Feldes den
Fluß Norðurá aufstaute und sich ein See bildete.
Die N1 führt durch ein schmales tal. Links und
rechts der Straße ragen Bergrücken bis zu 100m in
die Höhe. |